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Lehrer in Fukushima schikaniert Schüler

Oktober 2, 2011

Akira Matsu (松 あきら), Mitglied des japanischen Oberhauses (参議院議員) und der Partei Komeito (公明党), berichtet von einem Schüler, der zusammen mit anderen Schülern von seinem Lehrer schickaniert wurde, weil er sich weigerte, in der Schule Milch zu trinken. Seine Mutter hatte es ihm verboten, da sie befürchtete, dass die Milch kontaminiert ist. Die Kühe in Fukushima dürfen weiterhin mit dem in Fukushima geernteten Stroh gefüttert werden. Die Sorge der Mutter ist daher berechtigt.

Der Lehrer rief die Schüler nach vorne und erklärte ihnen vor versammelter Klasse, dass sie es nicht wert seien, Bürger von Fukushima zu sein, wenn sie die Milch nicht trinken würden.

Nicht nur, dass der Lehrer die Gesundheit der Schüler gefährdet, er stellt sich auch noch gegen den Willen der Erziehungsberechtigten. Ich würde gerne einmal erfahren, ob er für sein Verhalten zur Rechenschaft gezogen wurde.

Es gibt noch andere Berichte, aus denen hervorgeht, dass Schüler gegen den Willen der Eltern von ihren Lehrern dazu angehalten wurden, im Freien Sport zu treiben, obwohl die Schulhöfe kontaminiert sind.

Und auch das ist erwähnenswert: Die Mutter des oben genannten Schülers ist schwanger. In ihrem Körper wurden erhöhte Cäsium-Werte festgestellt. Die Ärzte im Krankenhaus haben dieser Frau erzählt, dass trotz der erhöhten Werte nicht zwangläufig eine Schädigung des Embryos zu erwarten ist. Es fällt mir schwer, dass zu glauben.

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