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Mythos Private Krankenversicherung

Februar 27, 2010

Der Spiegelfechter räumt mit den Mythen rund um die Privaten Krankenversicherungen auf. Interessant sind für mich die folgenden Punkte: Die Privaten wirtschaften nicht besser als die Gesetzlichen. Im Gegenteil, die Verwaltungskosten bei den Privaten sind etwa dreimal so hoch wie bei den Gesetzlichen. Auch ist die medizinische Versorgung bei den Privaten nicht besser, sondern nur teurer. Hinzu kommt, dass die Privaten zunehmend Schwierigkeiten haben werden, die Kosten aufzufangen, die durch den demographischen Wandel bevorstehen. Je älter ein Mensch wird, desto teurer kommt er die Krankenkassen. Das ist eine Binsenweisheit. Im Gegensatz zu den umlagefinanzierten Gesetzlichen Krankenkassen, müssen die Privaten daher Rückstellungen bilden, damit die Beiträge in Zukunft nicht in den Himmel schießen. Nur scheint ihnen das offensichtlich nicht zu gelingen. Zwischen 1997 und 2008 sind die Beiträge der PKV um beachtliche 52% gestiegen, die der GKV dagegen nur um 30%.

Wer also kann’s besser? Die Privaten ganz offensichtlich nicht!

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