Fukushima und das Plutonium
Oktober 3, 2011
Plutonium sei zu schwer und könne sich nicht über die Luft verteilen, meinte Professor Kei’ichi Nakagawa von der Elite-Universität Tokyo am 29. März diesen Jahres. Daher bestünde für die Bürger keine Gefahr. Die Realität sieht anders aus: Am 30. September gab der Betreiber der Anlage Tepco bekannt, dass Plutonium in einem Umkreis von 45 km in den Böden nachgewiesen wurde. Schön, dass die Bewohner der betroffenen Orte Namie, Futaba und Iitate, das auch mal erfahren – ein halbes Jahr nach dem Unfall.
Heute hat das Ministerium für Erziehung, Sport, Kultur, Wissenschaft und Technologie bekanntgegeben, dass man nicht mehr nach Plutonium suchen wird.
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